• Georg Fröschl

Freude will fließen

Wenn uns Jesus etwas aufträgt - und es ist nur ein Gebot, das er uns gibt,

dann tut er es aus diesem Grund:

„…damit meine Freude in euch ist

und damit eure Freude vollkommen wird.“ (Joh 15,11)

Das ist das einfache Motiv seines Liebes-Gebotes.


Zuvor jedoch – vor seinem Auftrag – passiert schon etwas Grundlegendes;

bevor wir lieben können, sind wir schon längst geliebt:

„Ich habe euch Freunde genannt…

ich habe euch alles mitgeteilt, was ich (von meinem Vater) gehört habe…

ich habe euch erwählt…

ich habe euch eingeladen/be-stimmt/ge-rufen, Frucht zu bringen“


Nehmen wir diese Erwählung an: stimmen wir zu, stimmen wir ein

wagen wir Austausch untereinander -

dann können wir Gott um alles bitten, es wird geschehen


Denn die Grundabsicht Gottes mit uns ist die lebendige Freude,

kein gehortetes Glück, sondern überfließende Freude:

· wie ein überfließendes Brunnen-Becken

· wie ein Kind an der Mutterbrust

· wie eine regnende Wolke, die den Boden tränkt

· wie jemand, der sein Erlebtes unbedingt erzählen muss

· wie Liebende, die es drängt, einander zu umarmen.


Wir sind schon Beschenkte,

das Einzige, was uns zu tun bleibt:

weiter zu schenken, Fenster und Türen zum Austausch zu öffnen,

kurz: EINANDER ZU LIEBEN,

damit unsere Freude vollkommen wird.

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