• Pfarrer Georg

König(in) ist man immer für andere


Krone zeigt Einzigartigkeit

Vor einiger Zeit war ich in einer Gruppe unseres Kindergartens: die Kinder sind im Kreis gesessen, und ein Mädchen hat eine Krone am Kopf getragen. Dieses Kind wurde an diesem Tag besonders hervorgehoben, weil es Geburtstag hatte.

Das ist eine schöne Geste: zumindest einmal im Jahr darf man sein Einzigartig-Sein besonders hervorheben. Da erinnern wir uns an unsere Königswürde. Jedes Kind besitzt sie schon von Anfang an.


Bedeutungsveränderung

Was hier bei den Kindern noch so natürlich und mit Freude gefeiert wird - nämlich unser König-Sein, unsere Besonderheit -, das verliert später seine Selbstverständlichkeit.

Dann verschiebt sich das Besonders-Sein oft ins Äußere: besonders ist, wer glänzt, mächtig ist und großartige Dinge leistet. Auch die Bedeutung des König-Sein verschiebt sich in den Bereich des Macht-Habens, des Herrschens über andere.


Bild des wahren Königs

Durch Jesus aber wird uns wieder unsere ursprüngliche Königs-Würde aufgezeigt:

· sie ist ein Geschenk von Anfang an, unabhängig von unserer Leistung.

· sie kann nicht durch Verspottung und Geringschätzung zerstört werden.

· sie verdrängt niemanden, sondern schafft Lebensraum und ermöglicht Heil-Sein

Ein König ist nämlich nie für sich allein König! König ist man immer für andere! Der wahre König lebt für die Seinen, er dient ihnen und lädt sie ein in sein Reich des Lichts und der Liebe.

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Impressum:

für Texte & Inhalt verantwortlich: Mag. Georg Fröschl

Laurentiusplatz 2, 1140 Wien, Pfarrer der Pfarre Breitensee

pfarrer@pfarre-breitensee.at, +43 660 653 40 64

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