• Georg Fröschl

November-Blues blüht...


Mitte November – die Farben in der Natur sind verschwunden.

Es wird schneller dunkel und bleibt auch länger so.

Die Temperaturen fallen.

Ab und zu mischt Nässe sich dazu.

Alles scheint sich zurückziehen.

Der Waldboden duftet im Aroma des Verfalls.

Formen lösen sich auf, um infolge Nährboden für Neues zu werden.


Tief im Herzen spüre ich: da vollzieht sich ein bedeutsamer Wandel.

Auch wir können nicht immer im vollen Saft stehen.

Wir können nicht permanent im Außen strahlen.

Es braucht auch für uns Rückzug und Bodennähe.

Um fruchtbarer Humus zu werden, müssen wir loslassen.

Um Neues entstehen zu lassen, müssen wir Altes hingeben.


Dieser Wandel will sich immer wieder vollziehen.

Aber es geschieht nur langsam -

bevorzugt in der bergenden Stille von Herbst und Winter.

Ich will mich dieser geheimnisvollen Verwandlung anvertrauen.

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