• Pfarrer Georg

Pfingst-Sequenz

Komm herab, o Heil'ger Geist,

der die finstre Nacht zerreißt,

strahle Licht in diese Welt.


Komm, der alle Armen liebt,

komm, der gute Gaben gibt,

komm, der jedes Herz erhellt.


Höchster Tröster in der Zeit,

Gast, der Herz und Sinn erfreut,

köstlich Labsal in der Not.


In der Unrast schenkst du Ruh,

hauchst in Hitze Kühlung zu,

spendest Trost in Leid und Tod.


Komm, o du glückselig Licht,

fülle Herz und Angesicht,

dring bis auf der Seele Grund.


Ohne dein lebendig Wehn

kann im Menschen nichts bestehn,

kann nichts heil sein noch gesund.


Was befleckt ist, wasche rein,

Dürrem gieße Leben ein,

heile du, wo Krankheit quält.


Wärme du, was kalt und hart,

löse, was in sich erstarrt,

lenke, was den Weg verfehlt.


Gib dem Volk, das dir vertraut,

das auf deine Hilfe baut,

deine Gaben zum Geleit.


Lass es in der Zeit bestehn,

deines Heils Vollendung sehn

und der Freuden Ewigkeit.

Amen.


Pfingstgebet aus dem 13. Jhd.

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für Texte & Inhalt verantwortlich: Mag. Georg Fröschl

Laurentiusplatz 2, 1140 Wien, Pfarrer der Pfarre Breitensee

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