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  • AutorenbildGeorg Fröschl

Bereicherung

Normal ist für uns, was wir schon kennen, was schon immer so für uns war.

Doch es stellt sich die Frage: Wer stellt wofür eine Norm auf?

Angenommen: der jetzige Zustand der Welt wird zur Norm erhoben. War dann ein früherer Zustand der Evolution abnormal, zB als es noch keine Säugetiere, geschweige denn Menschen gab?

Diese Einsicht zwingt uns umzudenken: wir dürfen die Verschiedenheiten in allen Bereichen dankbar wahrnehmen. Auch innerhalb der Spezies Mensch gibt es eine unendlich große Vielfalt - ich will sie als Bereicherung sehen.

 

Mit der Haltung eines ehrlichen Interesses werden wir fähig, auch jene zu verstehen, die ganz anders denken und fühlen. Und wenn es vielleicht nicht zu einem wirklichen Verstehen ausreicht, so sind zumindest Respekt und Offenheit angebracht.

Konkret gefragt: Wie gehen wir mit psychisch Kranken um, oder mit Menschen anderer Hautfarbe und Kultur, mit anderen Wünschen und Vorlieben, mit Menschen anderer sexueller Idendtität…?

Ich glaube, wir können noch viel an Offenheit lernen – und damit auch an Bereicherung erfahren.

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