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  • AutorenbildGeorg Fröschl

Erst-Kommunion

Im Mai werden in vielen Pfarren die Erstkommunionen gefeiert. Es sind oft schöne Feste, bei denen die Kinder im Mittelpunkt stehen. Das ist gut so. - Doch leider verlieren viele Erwachsene den Bezug zu diesem Ritus. Ich muss gestehen, dass es auch mir lange so ging. Jedoch durfte ich als Priester entdecken, dass uns dieser Ritus an ganz elementare Lebensvollzüge erinnert und uns zeigt, wie Gott ist.

1. Wir sind eingeladen rund um einen Tisch: hier spüren wir, dass wir alle zusammengehören, und dass wir eine Mitte haben, die uns verbindet. Aus dieser Mitte schöpfen wir. In diese Mitte bringen wir uns mit unseren Gaben ein.

2. Die Worte Jesu zur Wandlung beschreiben den Mut und die Sehnsucht der Liebe: „Nimm und iss, das bin ich – ich schenke mich dir und teile mich ganz mit.“ Wenn wir uns beschenken lassen, treten wir in eine innige Verbindung untereinander ein.

3. Geht hinaus, ihr seid gesendet! heißt schlicht und einfach: Lebt im Alltag das, was ihr im Ritus des Mahles gläubig gefeiert habt.

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