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  • AutorenbildGeorg Fröschl

Gehschule

 

Ich erinnere mich noch an die Gehschule meiner Kinderzeit. Meine Mutti erzählte mir, dass ich gerne in der Gehschule war, aber diese einmal durch heftiges Springen zerstört hätte.

Für mich zeigt sich darein einerseits das Bedürfnis nach Halt und Sicherheit und anderseits auch das Bedürfnis nach Freiheit und Selbständigkeit.


In den sensiblen Wachstumsphasen unseres Lebens stoßen diese beiden Bedürfnisse aufeinander: Freiheit und Halt. Manchmal laufen wir dann Gefahr, eines von beiden zu verschmähen.

Eine Zen-Weisheit aber bringt für mich diese zwei Pole des Lebens in eine schöne Verbindung: sie besagt, dass jede „Form" die Gehschule des "Inhalts“ sei. Das Geformte und Überlieferte hilft uns beim Erfassen des Unbegreiflichen/Unsagbaren. – Wahrscheinlich kommt es - wie in viele anderen Bereichen auch - auf eine gute Balance an.  

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