• Georg Fröschl

Happy End


Tief in mir trage ich eine große Sehnsucht: dass alles gut wird!


Ich kann mich erinnern, dass mir das schon als Kind wichtig war – auch wenn ich das damals anders gefühlt habe, als heute.

Die Sehnsucht nach einem Happy End ist mir das erste Mal bei einer Kinderbuch-Geschichte von einem kleinen Schäferhund emotional bewusst geworden; diese Erzählung hatte ein offenes Ende, das ich nur schwer aushalten konnte: ich wollte nicht, dass der kleine Schäferhund verloren ist, sondern dass er wieder in seine Familie zurückfindet und dort geborgen sein kann. – Und so habe ich mir gedanklich einen eigenen Schluss erdacht: ein Happy End.


Heute weiß ich, dass mein winziger Verstand niemals ausreichen kann, um mir eine mögliche „Vollendung“ vorzustellen. Aber innerlich hoffe ich darauf. Ich sage mir: Hinter das Schönste, das ich erlebt habe, geht es sicher nicht mehr zurück.

Und manchmal lasse ich dann schöne, tröstende Bilder davon im Kopf entstehen...

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