• Georg Fröschl

Leiser Antrieb...


Ich schaue auf einen jungen Trieb. Er wächst aus der Erde hervor.

Bescheiden und stolz.

Seine hellgrünen Blätter entfalten sich... sie strecken sich dem Sonnenlicht entgegen. Ich staune über diesen leisen „Antrieb“ des Lebens.

Plötzlich der Gedanke "Der junge Trieb ist ein Spiegel für mich":

Ich bin herausgewachsen aus einem Samen, und wachse an einem Stamm.

Meine Sinne entfalten sich, sie öffnen sich dem Schönen…. Sie suchen das Licht.

Bin ich es, der das will?

Was ist es, das mich lockt und zieht?


Könnte es sein, dass das Gute und Wahre schon immer auf mich wartet?

Damit es mich berühre und erfülle?

Damit ich es ausstrahle und lebe?

61 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

In Bekümmernis...

Antwort des Rabbi