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  • AutorenbildGeorg Fröschl

religiös aufgewachsen

Ich bin dankbar, dass ich in einem religiösen Elternhaus aufgewachsen bin. Es war keine Frage, ob wir in die Kirche gehen oder nicht. Es gehörte einfach dazu. Auch wenn es mir als Jugendlicher nicht immer Spaß bereitet hat, war ich am Sonntag regelmäßig in der Messe.

 

Heute weiß ich um den Wert und die Tiefe unserer Glaubenstradition. Natürlich hat sich in meinem Glauben auch einiges verändert. Der Kinderglaube musste sich wandeln und so manche Sichtweise konnte sich vertiefen.


Früher dachte ich oft, dass christlicher Glaube hauptsächlich Verzicht und Disziplin ist. Heute sehe ich das mit neuen Augen: Verzicht und Disziplin ermöglichen auch neue Lebensfreude. Sie bilden das Gefäß, um damit etwas Schönes empfangen zu können.


Wer zB als Kind Klavierspielen lernt, der wird zunächst am Üben des Fingersatzes wenig Freude finden. Wenn dieser aber in Fleisch und Blut übergegangen ist, kann das Musizieren eine neue Tiefe erreichen und innere Freude schenken.

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