• Georg Fröschl

Lego



Wir beginnen ein neues Jahr. Und manche sagen: „Im vergangenen Jahr ist alles anders gekommen! - Hoffentlich wird bald wieder alles wie früher!“ Ja, die Pandemie hat vieles von unserem gewohnten Alltag verändert, eingeschränkt und sogar unmöglich gemacht. Da wünsche ich mir auch wieder mehr Freiheit zurück – vor allem in der Begegnung mit anderen Menschen.


Doch ich will auch für zukünftige Veränderung bereit sein. Denn erstens bedeutet Leben ja immer Veränderung: zB. ohne Stoffwechsel können wir nicht sein. Und zweitens gibt es in unserer Welt viele Dinge, die der Erneuerung dringend bedürfen: mehr Menschlichkeit, mehr Achtsamkeit, mehr Gerechtigkeit…


Ich möchte mitdenken und mitwirken an einer besseren Welt.

In dem Buch „Alles könnte anders sein“ von Harald Welzer lese ich vom Weiterbauen an einem zivilisatorischen Projekt. Der Autor plädiert für ein bewusstes Hinschauen, wo wir aus vorhandenen Mitteln, Erkenntnissen und Techniken zu einer menschengerechteren Umwelt beitragen können. Er ermutigt zum Umdenken und zu kleinen, uns möglichen Schritten. Dazu verwendet er das Bild der Lego-Steine. Nicht um Vorgegebenes nachzubauen, sondern um aus den verfügbaren bunten Steinen ganz neue Kombinationen herzustellen. Bei diesem Neu-Bauen soll uns das innere Ziel leiten, eine gerechtere Welt für alle Menschen zu schaffen.


Übrigens, wussten Sie, dass Lego eine Zusammensetzung aus den beiden dänischen Wörtern „leg godt“ (Spiel gut) ist?

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