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Licht im Dunklen

  • Autorenbild: Georg Fröschl
    Georg Fröschl
  • 24. Jan.
  • 2 Min. Lesezeit

Wie sehr sehne ich mich nach einigen trüben Tagen nach dem Sonnenlicht. Die Sonnenstrahlen wirken auch auf mein Gemüt und lassen mich mit einer anderen Kraft in den Tag gehen.

In der ersten Lesung vom 3. Sonntag im Jahreskreis heißt es: Das Volk, das im Dunkeln lebt, sieht ein helles Licht. Und weiter unten wird dann mit zwei Bildern die Freude beschrieben, die jenes Volk erfüllt: es ist wie wenn man die Ernte einbringt oder wie wenn Beute verteilt wird. 

 

So viele Völker leben im Dunkel eines Krieges oder von Unterdrückung. Wie sehr wünschen wir zB. der Ukraine, dass wieder die Sonne des Friedens über ihrem Land aufgeht. 

 

Angesichts solcher konkreten Nöte, die es sicherlich zu jeder Zeit gegeben hat, hört sich die Botschaft Jesu fast unrealistisch an, wenn er verkündet: Das Himmelreich ist nahe.

Und er ruft Menschen in seine Nähe, die ihm in dieser Hoffnung folgen und andere aus ihrer Dunkelheit herausfischen.

 

Für mich ist hier die Frage: Was meint Jesus mit dem Himmelreich? Mit der Nähe des Himmelreiches trotz tiefer Dunkelheit?

 

Jesus wird als das Licht der Welt bezeichnet. Mit seinem Sprechen und Tun ist in die Dunkelheit Licht gekommen. Auch wenn dieses Licht nicht alle erfasst haben. Für ihn hat das Himmelreich, das er ja mit vielen Bildworten beschreibt, etwas mit der guten Schöpferkraft zu tun, die sich zu jeder Zeit ihren Weg bahnt.

Sie beginnt klein wie ein Senfkorn.

Sie durchwirkt alles wie ein Sauerteig.

Sie ruft zu einer inneren Entscheidung und Verantwortung.

Sie ist wie ein Schatz im Acker, der den Acker richtig wertvoll macht.

 

Wo findest du den Schatz in deinem Lebensacker?

Wo zeigt sich für dich ein helles Licht in der Dunkelheit?

Folgen wir Jesus in seiner Hoffnung.

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