• Georg Fröschl

Was ich will



Ich will für etwas leben,

wofür das Herz mir pocht;

will mich erschöpfen, ich will geben,

entzünden lassen meinen Docht.


Will mich nicht mehr nur bewahren,

nicht erstarren, kalt und ohne Feuer.

Das Einzig-sein, das will ich wahren,

denn Unverwechselbares ist mir teuer.


Ich will wagen und riskieren,

auch wenn ich dadurch unverstanden.

Fürcht´ mich nicht mehr vor´m Verlieren

und vor den Wellen, die an mir branden.


Was ist schon unsre Zeit?

Kurz nur bin ich hier auf Erden;

doch der Weg ist weit,

wirklich Mensch zu werden.


Schön will ich sein - von innen her;

mit dem Herzen sehen – mehr und mehr.

Ich bin mir echt zu schade,

mich abzumühen für Fassade.


Auch wenn ich nicht erreich das Ziel -

ich weiß: es zählt der Glanz nicht viel;

doch wenn ich mein Ego überwunden,

bin ich der ganzen Welt verbunden.


…und das Herz erkennt,

wofür es gerne brennt.

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