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  • AutorenbildGeorg Fröschl

Das Beste




Du bist das Beste, was mir je passiert ist Es tut so gut, wie du mich liebst Ich sag's dir viel zu selten Es ist schön, dass es dich gibt


Diese Verse von der Gruppe Silbermond werden oft bei Hochzeiten und auch bei Taufen als Liebeslied gesungen.


Ein Liebeslied finden wir auch beim Propheten Jesaja. In dem sogenannten Weinberglied beschreibt der Prophet, mit welch großer Leidenschaft ein Winzer seinen Weinberg anlegt. Dann aber ist er enttäuscht ist, weil dieser keine Früchte trägt.

In seiner Enttäuschung reißt die Mauern ein und macht den Weinberg für alle zugänglich; denn der Weinberg hat für ihn seine Schönheit und Einzigartigkeit verloren.


Jesus greift dieses Thema auf und formt es ein wenig um: Bei ihm gibt es am Ende einen Ausweg und die Möglichkeit eines Neuanfangs - wenn auch in unerwarteter Weise.


Das Gleichnis Jesu erzählt von einem Winzer, der seinen Weinberg verpachtet.

Doch die Pächter liefern die geforderte Ernte nicht ab. Ja sie verprügeln die Boten und töten am Ende sogar den Sohn des Winzers.

Der Schluss der Erzählung mündet in einer Zusammenfassung:

Es heißt: den bösen Winzern droht ein böses Ende und dann folgt etwas rätselhaft ein Bildwort „der Stein, den die Bauleute missachtet und verworfen haben, er wird zum Fundament eines neuen Gebäudes“.


Umgelegt auf unsere Zeit, sehe ich in der Geschichte einen zweifachen Impuls:


1. Liebloser Umgang mit dem uns Anvertrauten führt in eine Sackgasse.

Das ist im Bereich persönlicher Beziehungen so und auch global im Umgang mit unserer Schöpfung.

2. Die Liebe kann immer einen neuen Anfang schaffen; sie ist Fundament für alles Neue – auch dann, wenn sie noch nicht erkannt oder missachtet wird.


Haben wir Mut, mitten in aller Unübersichtlichkeit und Schlechtigkeit der Welt dennoch dem Leben in Liebe und Achtsamkeit zu begegnen.

Das ist das Beste, was uns und der Welt passieren kann.

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