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  • AutorenbildGeorg Fröschl

Hoffnungs-Gestalten



Hoffnung ist wie ein Samenkorn, das unter der Erdoberfläche liegt und immer wieder zum Keimen kommt, auch in aussichtslosen Momenten.

Die Bibel erzählt von diesem Phänomen, besonders am 3. Sonntag im Advent. Können uns diese Hoffnungstexte auch heute erreichen und stärken?

Der Prophet Jesaja sagt: Der Geist Gottes hat mich gesendet, um den Armen frohe Botschaft zu bringen, die gebrochenen Herzen zu heilen, Gefangenen Freilassung anzukündigen und Gefesselten Befreiung zu bringen.

Auch heute gibt es Menschen, die von der Vision einer besseren Welt erfüllt sind und sich in der Mission sehen, dies umzusetzen. Eine solche Person ist Monika Hauser, eine Ärztin, die mit ihrem Team traumatisierten Frauen in Kriegsgebieten medizinische und psychologische Hilfe bietet. Trotz Rückschlägen, wie der Zerstörung ihrer Arbeit im Irak durch die Taliban, bleibt der Glaube an Gerechtigkeit und der Wille zur Hilfe wie ein Samenkorn der Hoffnung erhalten.

Diese Geschichte soll beispielhaft für die Bemühungen vieler Menschen in Krisengebieten sein.

Ist Johannes der Täufer nicht auch eine solche Gestalt, die uns auffordert, Unrecht abzulegen und der Hoffnung entgegenzugehen? Sagt er nicht, dass der Erwartete bereits unter uns ist, oft unerkannt?

Das Erhoffte und Ersehnte ist schon unter uns und in uns, aber es ist auch etwas Neues, das sich nicht in bekannte Kategorien einordnen lässt. Es erfordert innere und äußere Bereitschaft, damit eine unsere Sehnsucht Wirklichkeit werden kann. In Menschen wie Monika Hauser und vielen anderen sehe ich diese wirksame Kraft, die sich für Gerechtigkeit erhebt.

Darum sehe ich in ihnen das heilende Wirken des Geistes, die Vorboten des Messias in unserer Welt.


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