• Georg Fröschl

Nicht fern vom Reich Gottes...


„Du bist nicht fern vom Reich Gottes…“ so sagt Jesus zu dem Schriftgelehrten, der dann - aus seinem Herzen sprudelnd - fast ein Glaubensbekenntnis spricht: „Sehr gut, Meister! Ganz richtig hast du gesagt: Er allein ist der Herr und es gibt keinen anderen außer ihm und ihn mit ganzem Herzen, ganzem Verstand und ganzer Kraft zu lieben, und den Nächsten zu lieben wie sich selbst, ist weit mehr als alle Brandopfer und anderen Opfer.“


Aus dieser Antwort des Schriftgelehrten spricht innige Erfahrung: dass Religion lebendig sein muss, dass Glaube kein Gefängnis aus Geboten und Vorschriften sein kann, sondern dass Gott uns in Beziehung ruft. Das innere Wissen, dass wir in Gott leben und sind, das macht den Schriftgelehrten glücklich. Und Jesus bekräftigt: „Du bist nicht fern vom Reich Gottes…“


Für mich ist die Begeisterung des Schriftgelehrten ein Ansporn, mich in seine Haltung einzufühlen und zu fragen, wie wir dem Reich Gottes nahe sein können:

  • vielleicht wie ein Kind ganz zu vertrauen (Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder…)

  • vielleicht wie der blinde Bartimäus alle Sicherheiten loszulassen, weil Hoffnung auf Heilung ihn leitet und trägt

  • vielleicht mit allen Sinnen in die bunte Welt verspielt eintauchen

So sind wir sind nicht fern vom Reich Gottes – wir leben mittendrin!

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