• Georg Fröschl

Trübe Tage


Ich liebe die trüben Tage.

Natürlich mag ich das Leben in seinem herrlichen Fluss. Doch manchmal brauche ich das, was sich dagegenstellt: das kann ein grauer Tag sein, eine Traurigkeit, vertrödelte Stunden, die Zeit nach den Feiertagen, ja sogar auch Misserfolg oder eine Enttäuschung…

Bei einem Geigenbauer lese ich, dass das gute Klangholz nicht an den saftigen Auen wächst, sondern eher unter widrigen Umständen auf den Bergen, wo raues Klima herrscht.


Ja, ich will meine Schwachheit, meine Grenzen und Traurigkeiten als Herausforderung annehmen. Vielleicht nach dem Motto: „A trüber Tag hat a sein Sinn / er führt uns zu uns selber hin.“

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