• Georg Fröschl

Unfass-bar

  • Überwunden ist der Schmerz…

  • Vorbei ist die Krankheit…

  • Hinter uns sind die Schrecken der Nacht…

Wenn wir so sprechen können, dann haben wir etwas Schweres bereits überstanden und der Neuanfang ist uns schon geschenkt.


Ostern ist diese Erfahrung so eines geschenkten Neuanfangs; Ostern fällt in unser Leben wie ein Zufall, ohne unser Zutun. Ostern macht uns neu von innen her, von unserer Hoffnung und unserem Vertrauen ausgehend.


Im Evangelium des Ostersonntags macht eine Frau diese Erfahrung: Maria von Magdala.

Sie steckt zunächst noch ganz in ihrer Trauer um Jesus. Sie weint und sucht den, der ihr genommen wurde. Untröstlich ist sie. Ihr Blick ist noch ganz nach unten gerichtet.


Doch dann kommt die Wendung, die sie aufrichtet. Eine Wendung durch Zuwendung.

Geheimnisvoll begegnet ihr der Auferstandene im Garten – an dem Ort, wo Wachstum und Wandlung geschehen. Die Begegnung ist ganz anders: neu und doch vertraut, denn der unbekannte Auferstandene spricht Maria wie der vertraute Jesus bei ihrem Namen an.

Erst in der bewussten Zuwendung geschieht ein unfassbares Begreifen, das sich nicht festhalten lässt: Maria wird von jener Freude erfüllt, die ihr sonst nichts und niemand hätte geben können.


Mitten in der Dunkelheit unserer Zeit, also auch heute, dürfen wir diese Zuwendung Gottes erhoffen. Meine Einladung: „Sing mit mir ein Halleluja, Sing mit mir ein Dankeschön!“

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