• Georg Fröschl

Weisheit der Kinder


In den heutigen Bibeltexten geht es um die Weisheit. Mit ihr ist es wie mit der Musik: wir können ihr Wesen durch Analyse nicht erfassen. Nur wenn wir uns von ihr ergreifen lassen, können wir sie „verstehen“. Verstehen heißt hier wirklich: uns unter etwas zu stellen, um es zu „begreifen“.


Vielleicht erfassen Kinder so viel von der Wirklichkeit, weil sie noch nicht über den Dingen stehen und nicht meinen, alles kontrollieren zu können. Im Buch der Weisheit wird die Weisheit als kleines Kind dargestellt, das von Anfang an bei der Schöpfung dabei ist und zuschaut.


In der Art des Lebens Jesu leuchtet diese Weisheit auch auf, wenn er laut ausruft: Ich preise dich Vater, weil du all das den Weisen und Klugen verborgen hast, den Unmündigen aber offenbart hast.


Es ist notwendig, innezuhalten und wie Kinder zu träumen, damit wir wieder etwas von der Weisheit Gottes spüren, die uns hilft, unser Leben voller und erfüllter zu gestalten.

Ich möchte nun die Segens-Worte des Apostels Paulus an den Schluss stellen:

Der Gott Jesu Christi, unseres Herrn, der Vater der Herrlichkeit,

gebe euch den Geist der Weisheit und Offenbarung,

damit ihr ihn erkennt.

Er erleuchte die Augen eures Herzens, damit ihr versteht,

zu welcher Hoffnung ihr durch ihn berufen seid.

und welchen Reichtum die Herrlichkeit seines Erbes den Heiligen schenkt.

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