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  • Georg Fröschl

Wie ein Fisch im Wasser...


Ein Fisch lebt im Wasser, dort fehlt ihm nichts. Er ist in seinem Element.

Ein Vogel breitet seine Schwingen aus und die Luft trägt ihn, er ist in seinem Element. - Was nun ist das Element des Menschen?

Ich meine: Der Mensch braucht von allem ein bisschen, doch das, was ihn zutiefst Mensch sein lässt, was ihn glücklich macht, das ist: Zuwendung, Zuspruch und Wertschätzung.

Im Zentrum von Weihnachten wird gerade das angesprochen, was den Menschen zum Menschen macht: das Wort, das Fleisch wird, ist Leben und es ist ein Licht, das alle erleuchtet. - Mit anderen Worten: Die Liebe Gottes schlägt im Menschen ihre Augen auf. Der Mensch erblickt in der geschenkten Liebe ein Licht, das ihn beglückt. Dieses Licht erleuchtet jede Finsternis.

Doch wenn wir uns umschauen: die Finsternis scheint immer größer zu werden. Kann da Weihnachten-Feiern etwas daran ändern? „Wo ist denn heute Gott?“ fragen immerhin noch einige.

Ich habe keine Antwort darauf. Ich kann nur bestätigen, dass ich dieses beglückende Licht auch oft vermisse, dass sich Gott, so wie ich ihn/sie ersehne, scheinbar zurückzieht.

Doch könnte nicht gerade das zur Aufgabe für uns werden?

Gott durch uns zu zeigen und in unsere Umgebung zu bringen.

In einem alten christlichen Gebet heißt es sinngemäß: Gott hat keine Hände außer die unseren… Wir sind die Hände und Augen Gottes und helfen, seine Liebe und seinen Frieden Fleisch werden zu lassen. Dann sind wir ganz in unserem Element, wenn die Liebe in uns ist.




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