• Georg Fröschl

Zeichen der Zuversicht


Das Sonntagsevangelium drückt mit den Bildern von menschlichen Nöten und kosmischen Erschütterungen das aktuelle Empfinden vieler aus: nichts ist mehr sicher, alles kann geschehen, sogar Planeten und Sterne haben ein Ablaufdatum. Vielleicht mischt sich da und dort noch eine konkrete Sorge dazu: der ungewisse Ausgang der Pandemie oder die Angst vor einem totalen Stromausfall.


Die Frohe Botschaft bleibt nicht bei den angstmachenden Tatsachen stehen, sie lenkt unseren Blick auf etwas, was uns rettend entgegenkommt: ein Mensch! vom Himmel!


Das Bild vom Menschensohn, der auf den Wolken daherkommt, drückt in metaphorischer Weise ein Zweifaches aus: dass das Heil ein Menschenantlitz trägt und zugleich dass es von oben kommt. D.h. Gott will im Menschen rettend aufleuchten und so mitten in aller Not Heil bringen. Ist das nicht die Lebensbotschaft Jesu, von der wir uns auch heute ergreifen und berühren lassen dürfen?


Wir werden zur Zuversicht ermutigt; denn sie lässt uns auch mitten in der Not das tun, wozu das Herz uns einlädt.

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